Kombinieren Sie Primärdaten aus Tests oder Piloten mit Sekundärdaten aus Studien und Benchmarks. Fragen Sie Lieferanten nach Rohdaten hinter Kennzahlen. Validieren Sie Aussagen mit Stichproben und besuchen Sie Referenzkunden vor Ort. Achten Sie auf Kontextunterschiede, etwa andere Schichtmodelle oder Klimabedingungen. Vergeben Sie Datenqualitätslabels und dokumentieren Sie Quellen, Zeitpunkte und Annahmen. Wer Datenherkunft sichtbar macht, gewinnt Glaubwürdigkeit, verkürzt Diskussionen und erkennt Outlier frühzeitig. So entsteht eine solide Basis, auf der Analysen nicht nur korrekt rechnen, sondern das tatsächliche Nutzungserlebnis und die betriebliche Realität abbilden.
One‑Way‑ und Tornado‑Analysen zeigen, welche Parameter den größten Einfluss besitzen. Variieren Sie Gewichte, Preise, Auslastung, Energiepreise und Wartungsintervalle. Kommunizieren Sie Ergebnisse grafisch, damit der Blick sofort auf die großen Hebel fällt. Prüfen Sie vor allem Grenzfälle: Wann kippt die Favoritenrolle? Welche Kombinationen kompensieren Schwächen? Nutzen Sie diese Erkenntnisse für Verhandlungen, indem Sie auf die Variablen zielen, die Ergebnisrobustheit erzeugen. Sensitivität ist kein Alarm, sondern ein Navigationsinstrument, das erklärt, wo sich zusätzliche Datenerhebung oder Vertragsklauseln besonders lohnen.